Pressestimmen

Eine gute Hand bewies Martin Thorwart auch bei der Auswahl des Solistenquartetts, wobei hier insbesondere der Tenor Andreas Weller aus Stuttgart herauszuheben ist. In freiem Vortrag und mit schlichtem und doch effektvollem Duktus zeichnete er die Rezitative des Evangelisten farbig und lebensvoll. Höhepunkt war vielleicht die voll virtuoser Leichtigkeit vorgetragene Arie "Ich will nur dir zu Ehren leben", deren leichtfüßige Sechzehntelläufe effektvoll vom begleitenden Violinduett kontrastiert wurden.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium Teile 1 und 4-6
  Mitwirkende: Inge Bidlingmaier, Anne Greiling, Florian Löthe
  Leitung: Martin Thorwart
  Quelle: Rems-Zeitung vom 12. Januar 2010
     

 

"Sein besonderes Glanzlicht erhielt dieses Abschlusskonzert durch die Mitwirkung des international renommierten Oratoriensängers Andreas Weller, der - wie schon bei früheren Anlässen am selben Ort - einen (zumindest in seiner Art) nicht mehr zu toppenden Evangelisten sang: Von zartester Piano-Innigkeit bis zum immer noch milde strahlenden Verkündungspathos und -jubel reichte die Skala seiner offenbar unerschöpflich reichen, bruchlos fließenden Ausdruckswerte bei stets herrlich unangestrengtem, schmelzend weichem Wohlklang."

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium Teile 4-6
  Mitwirkende: Maren Jacob, Kathrin Koch, Manfred Birkhold
Chor Cappella Nova, Süddeutsche Kammersolisten
  Leitung: Erhard Rommel
  Quelle: Südwestpresse Ulm vom 04.Januar 2010
     

 

Den gewichtigen Part des Evangelisten nimmt Andreas Weller ein, der ein vollmundiger Erzähler mit vielen Nuancen ist. Er zeichnet sich durch seine deutliche Deklamationsweise in den Rezitativen sowie das gefühlvolle Einvernehmen mit den Instrumentalsolisten in den Arien aus.

  Programm: Johann Sebastian Bach,
Weihnachtsoratorium Teile 1-3
  Mitwirkende: Wiebke Huhs, Dagmar Klug, Julian Orlishausen,
Stiftskantorei Öhringen, Orchesterverein Öhringen
  Leitung: Jürgen Breidenbach
  Quelle: Heilbronner Stimme vom 9. Dezember 2009
     

 

Mit der Sopranistin Sabine Götz (Witwe, Engel), der Altistin Barbara Ostertag (Engel, Königin) und dem Tenor Andreas Weller (Obadjah, Ahab) waren indes treffliche solistische Mitstreiter gefunden, die in ihren Partien vollständig überzeugten.

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Elias
  Mitwirkende: Sabine Goetz, Barbara Ostertag, Wolfgang Newerla
  Leitung: Patrick Fritz-Benzing
  Quelle: Badische Neueste Nachrichten vom 2. Dezember 2009
     

 

Die drei Solisten passten ideal zusammen:
ein heller, gleichwohl warm timbrierter Tenor (Andreas Weller)...

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Paulus
  Mitwirkende: Alexandra Schmid, Ursula Eittinger,
Markus Flaig, Oratorienchor Ravensburg,
"schola sin nomine", Süddeutsche Philharmonie Konstanz
  Leitung: Franz Raml
  Quelle: Schwäbische Zeitung vom 13. Oktober 2009
     

 

Gleich darauf schweben Kirsten Blaise und Tenor Andreas Weller stimmlich auf Wolke sieben in Haydns italienischen Liebesduetten. Ihre Stimmen umkreisen sich, tanzen auf Wogen der Zärtlichkeit. Hinreißend!
Dann Weller allein, begleitet von Geige, Cello und Klavier in Haydns schottischen Liedern. Der Tenor übrigens ein Enkel Hans Grischkats! ist ja zum ersten Mal bei den Musiktagen dabei. Und zeigt ein fabelhaftes Gespür für den Liedgesang. Da wird nicht mit der Stimme geprotzt, sondern der Ton gestreichelt, fein abschattiert, mit Natürlichkeit bezaubert. Die Klage über die verstorbene Geliebte in "Es weiden meine Schafe" ist bei ihm so tief traurig, dass wohl mancher im Saal eine Träne verdrückt hat.

Dritter Block: Mendelssohn. Stefan Palm sitzt am Flügel und Andreas Weller erweist sich auch hier als Meister der leisen Zwischentöne. Wunderbar, wie er im "Reiselied" und "Auf der Wanderschaft" eine unbehauste Rastlosigkeit zeichnet; wie er im "Nachtlied" endlich heimkommt und Frieden findet.

  Programm: Lieder, Arien, Duette und Instrumental-Kammermusik von G.F. Händel,J. Haydn und
F. Mendelssohn-Bartholdy
  Mitwirkende: Kirsten Blaise, Sopran; Stefan Palm, Klavier
  Leitung:
  Quelle: Reutlinger Generalanzeiger vom 10. Oktober 2009
     

 

(...)anerkennendes Raunen, bevor Kirsten Blaise und Andreas Weller in expressiver Verlorenheit zwei Duette Haydns zelebrierten.
Weller überzeugte mit einem festen, charakteristisch timbrierten Tenor. Und gemeinsam glänzten sie in den von Lebenslust strotzenden Passagen - in virtuoser Schönheit geradezu. Die musikalische Zusammenarbeit zwischen Blaise und Weller erwies sich als Glücksgriff, harmonisierten sie doch auf vortreffliche Weise. So eingeführt, übernahm Andreas Weller das Regiment auf der Bühne und füllte diese mit seiner Statur, seiner Gestik und seiner Stimme aus. Der durch Violine, Cello und Klavier ausgebreitete Klangteppich der schottischen und wallisischen Volkslieder diente ihm dabei als Kulisse, vor der er seine Kristallklare Stimme und sein kraftvolles Timbre zur Geltung bringen konnte. Wie auch im letzten Teil des Abends, in dem er, begleitet durch Klavier, Lieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy vortrug, überzeugte der international gefragte Tenor durch seine warme, voluminöse Stimme, die jeden Ton und jeden Buchstaben kraftvoll aufleuchten ließ. Mal energetisch, mal zärtlich-leicht oder wie in Haydns Lied "Mein süßes Liebchen" durch verspielte Gestik unterstützt - nahm er die Zuhörer an der Hand und verströmte den Glanz eines Könners seines Fachs, der ohne Umwege den direkten Weg in die Seelen der Zuhörer sucht.

  Programm: Lieder, Arien, Duette und Instrumental-Kammermusik von G.F. Händel, J. Haydn und
F. Mendelssohn-Bartholdy
  Mitwirkende: Kirsten Blaise, Sopran; Stefan Palm, Klavier
  Leitung:
  Quelle: Südwest-Presse vom 10. Oktober 2009
     

 

(...) die Darbietungen der brillanten Künstler versetzten Samstagabend Publikum und Veranstalter des 1. Südthüringer Musikfestivals zum Eröffnungskonzert im Gesellschaftshaus in ein Meer der Gefühle.
(...) bei der Klarheit und gefühlvollen Tiefe des Gesanges von Andreas Weller und dem hervorragenden Spiel von Götz Payer auf dem extra und für viel Geld für diesen Abend nach Sonneberg transportierten Schimmel-Flügel auch kein Wunder.
In seinem Gesangsvortrag huldigte Weller der Betonung des gefühlvollen Ausdrucks mit einer Intensität, die seine Zuhörerschaft sichtlich beeindruckte.
(...) Mit Kompositionen von Mozart, Beethoven und Schubert zu Poetischem und Lyrischem von Goethe, Jacobi, Campe, Jeitteles, Leitner und Heine waren für Weller und Payer ideale Voraussetzungen gegeben, einen Querschnitt ihres schon vielfach preisgekrönten Könnens zu geben(...).
Am Schluss ließ das Publikum – nach viel Applaus – Weller und Payer nicht ohne zwei Zugaben gehen: Mit Schumanns "Du bist wie eine Blume" (nach Heine) und Schuberts "An die Musik" wählten die beiden Meister damit zwei der wohl schönsten Lieder der Romantik.
Foto vom Liederabend

  Programm: Lieder von Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann
  Mitwirkende: Götz Payer, Klavier
  Leitung:
  Quelle: Thüringer Allgemeine vom 07. September 2009
     

 

Weller, der mit bedeutenden Dirigenten wie Ton Koopman zusammenarbeitet und Preisträger zahlreicher Wettbewerbe ist, konnte durch seine Gestaltungsvielfalt überzeugen.

  Programm: Georg Friedrich Händel, Anthems
  Mitwirkende: Vokalsolistenensemble GLI SCARLATTISTI
  Leitung: Jochen Arnold
  Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 28.August 2009
     

 

Andreas Weller vermochte seine dramatischen Tenorpartien in packender Weise zu singen und ließ auch bei lyrischen Stücken wie zum Beispiel "Sei getreu bis in den Tod" keine Wünsche offen.

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Oratorium Paulus
  Mitwirkende: Silke Schwarz, Hanno Müller-Brachmann,
Münster- und Kammerchor Überlingen,
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz
  Leitung: Melanie Jäger-Waldau
  Quelle: Südkurier vom 01. Juli 2009
     

 

Die berührendsten und bannendsten solistischen Momente gelangen dem Tenor Andreas Weller, der seine Rolle fast kammermusikalisch subtil und dennoch suggestiv in der Diktion gestaltete.

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Oratorium Elias
  Mitwirkende: Yeree Suh, Ruth Sandhoff, Krystof Borysiewicz,
Nürtinger Kantorei, Sinfonia 02
  Leitung: Angelika Rau-Culo
  Quelle: Nürtinger Zeitung vom 20. Mai 2009
     

 

Die große Wandlungsfähigkeit und das schauspielerische Gemüt gefallen beim Tenorsolisten Andreas Weller als „Lukas“. In leuchtendem Pianissimo geht mit ihm die Morgendämmerung eines gleißenden Sommertages auf. Scheinbar kraftlos dagegen singt er auf geniale Art vom „schmachtenden Mensch und Tier“. Herrlich gelingt dem brillanten Tenor die Koketterie des „Herbstes“ mit „Hannchen“.

  Programm: Joseph Haydn, Die Jahreszeiten
  Mitwirkende: Fanie Antonelou, Thomas Kammel,
Oratorienvereinigung Aalen, Ensemble Musica Viva
  Leitung: Norbert Locher
  Quelle: Gmünder Tagespost vom 10. Mai 2009
     

 

Klar, mit unprätentiösem und eindringlichem Timbre sang sich Tenor Andreas Weller in die Ohren und Herzen der Zuhörer. Geschmeidig und innig seine Klangfarbe, differenziert die mal dramatischen, mal lyrischen Ausgestaltungen seiner Rezitative wie »Die Männer aber, die seine Gefährten waren«, die Arien oder im zweiten Teil die Cavantine »Sei getreu bis in den Tod«.

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Oratorium Paulus
  Mitwirkende: Jeanette Bühler, Dominik Wörner,
Chor des Schwarzwaldmusikfestivals,
Barockorchester L´Arpa Festante
  Leitung: Mark Mast
  Quelle: Schwarzwälder Bote vom 02. Mai 2009
     

 

Andreas Weller als Evangelist war der Motor der Erzählung, ließ der Emphase, dem Mitleiden der Zühörer freien Raum.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Johannespassion
  Mitwirkende: Susanne Leitz-Lorey, Sabine Czinczel,
Bernhard Hartmann, Michaelskantorei Waiblingen,
Collegium Instrumentale Waiblingen
  Leitung: Immanuel Rößler
  Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 31. März 2009
     

 

(...) der ruhig-innige Tenor Andreas Wellers (...)

  Programm: Johann Sebastian Bach, Johannespassion
  Mitwirkende: Anna-Kristiina Kaappola, Ingeborg Danz,
Christoph Genz, Konstantin Wolff,
Yorck-Felix Speer, Akademie für Alte Musik Berlin, RIAS Kammerchor
  Leitung: Hans-Christoph Rademann
  Quelle: Berliner Zeitung vom 20. März 2009
     

 

Tenor Andreas Weller steigerte Schuldbekenntnis und Auflehnung des Chors durch hymnisch-metallische Schärfe. Wellers Timbre mit seinem erznen, dunklen Grund passte ebenso ideal zu Vierne, hier hatte sein Volumen noch mehr Raum und entwickelte mehr Wärme.

  Programm: Leos Janacek, Octenás
Louis Vierne, Les Angélus
  Mitwirkende: Vokalensemble Cantus de Tempore,
Andreas Gräsle, Orgel; Tobias Southcott, Harfe
  Leitung: Johanna Irmscher
  Quelle: Schwäbisches Tagblatt vom 10. Februar 2009
     

 

Der vorzüglich gestaltende Tenor Andreas Weller in seiner Rolle als Evangelist (...)
Wie schon bei der sechsteiligen Tübinger Aufführung vor zwei Jahren imponierte die Intensität, die Tenor Andreas Weller mit unspektakulären Mitteln erreicht.

  Programm: Johann Sebastian Bach,
Weihnachtsoratorium Kantate 4
  Mitwirkende: Jeanette Bühler, Adelheid Krohn-Grimberghe,
Michael Schmohl, Dietrich-Bonhoeffer-Chor, Jugendchor der Nord- und Oststadt Tübingen,
Sinfonietta Tübingen
  Leitung: Eliabeth Fröschle
  Quelle: Südwest Presse vom 02. Januar 2009
     

 

Ein sehr geschlossenes, ausgeglichenes Vokalbild, an dem das Solistenquartett einen großen Anteil hatte: Andreas Weller, ein empfindsamer Lyriker mit einer tenoralen Silberhöhe, die für Momente suggerierte, Werner Hollweg sei wiedergekommen.

  Programm: Georg Friedrich Händel - Messiah
  Mitwirkende: Yeree Suh; Matthias Rexroth, Manfred Bittner
Bachchor und Bachorchester Freiburg
  Leitung: Hans-Michael Beuerle
  Quelle: Badische Zeitung vom 22. Dezember 2008
     

 

Ihnen folgten (...) drei Sololieder Regers, bei denen Götz Payer am Klavier zart und zurückhaltend den ungemein geschmeidigen Tenorgesang von Andreas Weller begleitete.

  Programm: Max Reger, Peter Cornelius, Franz Schubert,
Hugo Wolf, verschiedene Lieder
  Mitwirkende: Klavier: Götz Payer
  Leitung: Kay Johannsen
  Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 09. Dezember 2008
     

 

Andreas Weller (Tenor) ging ganz in der Weihnachtshistorie auf. Hingebungsvoll und alles auswendig singend, gelangen ihm mit großer tenoraler Geschmeidigkeit schöne, innige Momente, besonders in der Arie Nr. 41: "Ich will nur Dir zu Ehren leben".

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium
Teile 1-6
  Mitwirkende: Trine Wilsberg Lund, Bettina Ranch,
Christian Immler, Schiersteiner Kantorei,
Wiesbadener Bach-Ensemble
  Leitung: Martin Lutz
  Quelle: Mainspitze vom 02. Dezember 2008
     

 

Gelegenheit, das Solistenquartett zu bewundern: Den hellen, kraftvollen Tenor Andreas Wellers (...)

  Programm: Anton Bruckner, Messe d-Moll und Te Deum
  Mitwirkende: Kimberly Brockman, Claudia Schneider,
Dominik Wörner, Domchor St. Gallen,
Bezirkskantorei und Münsterchor Konstanz,
Südwestdeutsche Philharmonie
  Leitung: Markus Utz
  Quelle: Südkurier vom 05. November 2008
     

 

Allein wie Weller in Schuberts "Wanderers Nachtlied" die Vöglein im Walde zum Schweigen brachte und den kaum spürbaren Hauch mit schattenhaftem Pianissimo und unbewegtem Legato einfing, wie er das Mädchen in "Der Tod und das Mädchen" mit heller Panik flehen und den Tod mit dunkel-warmer Klangfarbe sanft beruhigen ließ - allein dies hätte den Besuch im Stadthaus gelohnt. (...)Ein atmosphärisch ungemein dichtes und klangmalerisches Werk, dessen melancholischen Grundgehalt Andreas Weller in sämtlichen Nuancen auslotete.

  Programm: Franz Schubert, Der Tod und das Mädchen
R. Vaughan Williams, On Wenlock Edge
  Mitwirkende: Amaryllis-Quartett Basel
  Leitung: Klavier: Götz Payer
  Quelle: Südwest Presse vom 23. Oktober 2008
     

 

Andreas Weller wurde den verschiedenen "Rollen" seiner Aufgabe wie gewohnt mehr als gerecht. Wieder sang er auswendig, technisch und ästhetisch makellos.

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Elias
  Mitwirkende: Fanie Antonelou, Kathrin Koch, Dominik Wörner,
Chor der Stadtkirche Schorndorf, Musica Viva
  Leitung: KMD Hannelore Hinderer
  Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 19. Oktober 2008
     

 

Tenor Andreas Weller verlieh der Rolle des Obadjah einen tröstenden, warmen Ton, der in lyrischer Höhe wunderbar mit den Holzbläsern des Orchester harmonierte, so wie er im zweiten Teil in seiner "Dann werden die Gerechten leuchten"-Arie den strahlenden Charakter nuanciert unterstrich.

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Elias
  Mitwirkende: Anne Ellersiek, Dagmar Klug, Eric Fergusson
Stiftskantorei Öhringen, Kantatenchor Möckmühl
Süddeutsche Kammersolisten
  Leitung: David Dehn, Jürgen Breidenbach
  Quelle: Hohenloher Zeitung vom 14. Oktober 2008
     

 

Dies ist bezaubernder Gesang, sorgsam und schön nuanciert, mit großer Sensibilität für den Text. Diese Lieder werden nicht oft genug aufgeführt, und sie verdienen es gehört zu werden, und was für eine Freude ist es, sie auf Wellers CD Debüt als Liedsänger so gut gesungen zu hören. Payers Begleitung ist eben so exzellent wie der Gesang.

Original:
"This is lovely singing, careful and beautifully nuanced, with great sensitivity to the text. These songs are not performed often enough, and they deserve to be heard, and what a delight it is to hear them sung so well here, in Weller´s recording debut as a lieder singer. Payer´s accompaniment is as excellent as the singing."

  Programm: CD "Blick in die Lieder", Lieder von Max Reger
  Mitwirkende: Andreas Weller, Tenor
Götz Payer, Klavier
  Leitung:
  Quelle: http://www.hbdirect.com vom Oktober 2008
     

 

[...] die erstklassigen Solisten wie aus einem Guss. Koloratursicher bis zum hohen C, Tenor Andreas Weller als Uriel.

  Programm: Joseph Haydn, Die Schöpfung
  Mitwirkende: Heidelinde Schmid, Jens Hamann,
Chor der Basilika, Ulmer Instrumentalisten
  Leitung: Wolfgang Treß
  Quelle: Südwestpresse Ulm vom 01. Oktober 2008
     

 

Der Stuttgarter Tenor Andreas Weller, einer der führenden deutschen Lied- und Oratoriensänger, rundete das homogen singende Quartett ab.
Originalkritik

  Programm: Joseph Haydn, Mariazeller Messe
W.A. Mozart, Vesperae solennes de confessore
  Mitwirkende: Solisten des Tölzer Knabenchores, I. Kovacs, B
Tölzer Knabenchor,
Tafelmusik Barockorchester Toronto
  Leitung: Bruno Weil
  Quelle: Katholische Sonntagszeitung vom
13. September 2008
     

 

Wunderbar Wellers ansprechende Artikulation - Kein Wort ging verloren, jede Phrase war sinngemäß gestaltet.
Zum besonderen Erlebnis wurde "Wanderers Nachtlied II" mit dem berühmten Goethe-Gedicht "Über allen Wipfeln ist Ruh": Der weite Atem des Sängers, der behutsame Einsatz der Kopfstimme, die verinnerlichte Konzentration zogen die Zuhörer in ihren Bann.
Wie selbstvertsändlich meisterten die Künstler die diffizilen Lieder: Weller auswendig und ganz dem Publikum zugewandt [...]
Mit schauspielerischer Gestik und witzig begleitet vom Pianisten bezauberte Weller das Publikum bei den idyllischen Humoresken aus Regers "Schlichten Weisen" op.76.
So überzeugend wie von Weller und Payer dargeboten, kann man sich vorstellen, dass die Lieder Regers insgesamt doch mehr als bisher ins Bewusstsein der Kunstliedfreunde rücken werden.

  Programm: Lieder von Max Reger und Franz Schubert
  Mitwirkende: Klavier: Götz Payer
  Leitung:
  Quelle: Heidenheimer Neue Presse vom 05. September 2008
     

 

Andreas Weller, dessen frei und hell klingende Stimme noch vom „Messias“ in Heidenheims Marienkirche vor gut einem halben Jahr in angenehmer Erinnerung war, präsentierte sich in Giengen nun als Liedinterpret von höchsten Graden. Kein augenrollender Textvermittler, sondern ein vermittels des Gesangs Inhalte transportierender und Inhalte beleuchtender Wortgestalter. Ein großartig klingender, in allen Situationen absolut verständlich agierender Tenor.

  Programm: Lieder von Max Reger und Franz Schubert
  Mitwirkende: Klavier: Götz Payer
  Leitung:
  Quelle: Heidenheimer Zeitung vom 04. September 2008Original-Kritik
     

 

[...]In der feurigen Intensität der Stimme des Tenors Andreas Weller und dem scharfen Ton des Paares der Oboen d´Amore in der Arie "Auch die harte Kreuzesreise" aus "Liebster Immanuel, Herzog der Frommen" BWV 123 [...]tatsächlich sind in allen 24 Sätzen der vier Kantaten die Interpretationen ungemein musikalisch.

  Programm: CD Johann Sebastian Bach – Kantaten Vol. 32
  Mitwirkende: Yukari Nonoshita, Robin Blaze, Peter Kooij
Bach Collegium Japan
  Leitung: Masaaki Suzuki
  Quelle: http://www.alibris.com vom 01. September 2008
     

 

Andreas Weller (Tenor) fesselte einmal mehr mit seiner nuancierten Intensität, mit der er jede Regung auslotete und, nicht hoch genug zu schätzen, mit bewundernswerter Textverständlichkeit: Was für ein großartiger Oratoriensänger!

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Sinfonie Nr. 2
"Lobgesang", Anton Bruckner f-Moll-Messe
  Mitwirkende: Traudl Schmaderer, Gillian Crichton,
Markus Simon, Süddeutsche Kammersolisten, Motetten- und Oratorienchor Ulm
  Leitung: Evelin Bracks-Fröschle
  Quelle: Südwest Presse vom 21. Juli 2008
     

 

Barfuß, kleidungsmäßig "abgebrannt" und durch den Augustinus-Unterstufenchor auf das Podest stolpernd, präsentierte Tenor Andreas Weller den skurrilen Gesang des gebratenen Schwanes als humoristischen Höhepunkt.

  Programm: Carl Orff, Carmina Burana
  Mitwirkende: Anke Endres, Gabriel Urrutia Benet,
Chöre des Augustinus-Gymnasiums,
Weidener Kammerchor,
Würzburger Percussion-Ensemble,
Klavier: Naoko Marutani, Hye-Sook Kim
  Leitung: Peter Pollinger
  Quelle: Der Neue Tag vom 08. Juli 2008
     

 

Auch mit den Solisten hatten die jubilierenden Veranstalter großes Glück. Kein Carmina Burana-Hörer, der nicht die Nr.12 herbeisehnt: die Lamentatio des gebratenen Schwans. Hier zog Andreas Weller alle stimmlichen und mimischen Register und verendete im kläglichen Falsett, "modo niger et ustus fortiter"

  Programm: Carl Orff, Carmina Burana
  Mitwirkende: Diana Tomsche, Martin Bruns, Kantorei Maulbronn,
Perkussionsensemble Ulrich Dürr,
Klavierduo Kristina und Martina Bauer
  Leitung: Jürgen Budday
  Quelle: Vaihinger Kreiszeitung vom 01. Juli 2008
     

 

Spontanen Szenenbeifall erhielt der Tenor Andreas Weller, weil er seine Stimme beim Klagelied des gebratenen Schwans auf unfassbare Weise weinerlich einsetzte.

  Programm: Carl Orff, Carmina Burana
  Mitwirkende: Diana Tomsche, Martin Bruns, Kantorei Maulbronn,
Perkussionsensemble Ulrich Dürr,
Klavierduo Kristina und Martina Bauer
  Leitung: Jürgen Budday
  Quelle: Pforzheimer Zeitung vom 01. Juli 2008
     

 

Bei diesem seinem jüngsten Auftritt fragte man sich, ob Weller nicht heute schon zu jenen seltenen Künstlerpersönlichkeiten gehört, die man früher mit dem geheimnisträchtigen Zusatzwort "begnadet" bezeichnete. Zu den
wenigen Musikern, denen es gelingt, nicht nur zu imponieren, zu faszinieren, Bewunderung und Beifall zu erzwingen, sondern wirklich - um
mit einem ebenfalls unmodern gewordenen Ausdruck zu sprechen - die Herzen ihrer Zuhörer zu ergreifen und zu bewegen.
Darin liegt wohl die höchste und die tiefste Kunst, und ihre Quelle ist die von innen kommende Wahrhaftigkeit des Gefühls, die in der
Interpretation überzeugend zum Ausdruck kommen muss.
Dass Andreas Weller sowohl stimmlich wie gesangstechnisch inzwischen absolutes Spitzenniveau erreicht hat, sei vorweg bemerkt: Man hört einen hinreißend leichten, reinen und geschmeidigen lyrischen Tenor mit herrlich
müheloser Präsenz in allen Lagen und einer dynamischen Bandbreite, die vom zart gehauchten Pianissimo bis zum strahlenden Fortissimo mit
edelmetallenem Kern reicht, verbunden mit bis ins letzte Detail ausgefeilter Stimmkultur. Dazu verfügt dieser Sänger gerade im Bereich der
Lied-Interpretation über einen endlosen Reichtum an Ausdrucksschattierungen für die unterschiedlichsten Gemüts- und Seelenzustände, die von ihm mit manchmal geradezu traumwandlerischer Sicherheit, Intelligenz und Einfühlsamkeit eingesetzt werden.
Minutenlanger Beifall und Bravos im Kapitelsaal...

  Programm: Lieder von L. v. Beethoven, F. Schubert und
R. Schumann
  Mitwirkende: Klavier: Götz Payer
  Leitung:
  Quelle: Fränkische Nachrichten vom 28. Juni 2008
Original-Kritik
     

 

[...] Dann die Moll-Reflexion mit der anschliessenden herrlichen Tenor-Arie des Trostes, dass Gott uns auf gutem Weg wisse. Zusammen mit der Oboe d´amore gestaltete Andreas Weller diese mit schlanker und eindringlicher Diktion. [...]

  Programm: Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 88
"Siehe, ich will viel Fischer aussenden"
  Mitwirkende: Miriam Feuersinger, Ruth Sandhoff,
Markus Volpert, schola seconda prattica
  Leitung: Rudolf Lutz
  Quelle: St. Galler Tagblatt vom 24. Juni 2008
     

 

Zur geglückten Beziehung der Klangebenen und damit zur intensiven Raumwirkung der Wiedergabe trugen wesentlich die Vokalsolisten bei, indem sie sich jeweils durch hellwaches, gespanntes Mitgehen eine unverwechselbar eigene Aura schufen. Tenor Andreas Weller (...) fesselte durch mitfühlende Darstellung von Kriegswahn, Erlösungssehnsucht und Versöhnungsvision.

  Programm: Benjamin Britten, War Requiem
  Mitwirkende: Eva-Maria Haas, Andreas Macco, Oratorienchor Pforzheim, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz
  Leitung: Kord Michaelis
  Quelle: Pforzheimer Zeitung vom 1. Juni 2008
     

 

Andreas Weller ist ein wissender Sänger, der über die schöne Stimme hinaus die Texte transparent und erzählend darstellen kann.
Viel Applaus und die "Zueignung" als brillante Zugabe.

  Programm: Lieder von F. Schubert, R. Strauss,
L.v. Beethoven und H. Pfitzner
  Mitwirkende: Klavier: Götz Payer
  Leitung:
  Quelle: Stuttgarter Nachrichten vom 29. April 2008
     

 

Die vier Solisten, die auf den beiden Compact Discs zu hören sind, verfügen über Stimmen, welche die Eigenart dieses Liedschaffens bestens vermitteln. Ihrer aller Timbre ist frisch, von sinnlicher Unmittelbarkeit; daneben aber weisen sich die Sänger über genügend interpretatorische Reife aus, um das Raffinement, das die kostbaren Miniaturen auszeichnet, aufblitzen zu lassen - sie tun das, ohne dass der Eindruck eines herzhaften Musizierens sich reduzieren würde.

  Programm: Sämtliche Lieder von Engelbert Humperdinck
CD bei Oehms Classics erschienen
  Mitwirkende: Sibylla Rubens, Christine Müller, Thomas Bauer, Uta Hielscher, Chia Chou
  Leitung:
  Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 25. April 2008
     

 

Die vorliegende Doppel-CD erschließt uns diese Terra incognita im Schaffen Humperdincks. Viele Lieder werden erstmals oder nach langer Zeit wieder zugänglich gemacht. Dazu zählen die Weihnachtslieder ebenso wie die Vertonungen bekannter Kinderreime sowie Lieder nach lyrischen Texten von Dichtern aus Humperdincks Umfeld. Und man merkt ganz schnell beim Anhören, dass es sich lohnt, das Liedschaffen dieses Komponisten neu zu entdecken.
Ebenfalls eindrucksvoll die 1898 bis 1904 komponierten Lieder, die von Sibylla Rubens, Sopran, Christine Müller, Mezzosopran, Andreas Weller, Tenor und Thomas Bauer, Bariton mit lyrischem Nuancenreichtum vorgetragen werden. Wobei besonders hervorzuheben ist, dass sich alle drei Solisten in ihrer Gestaltung erfolgreich bemühen, die teilweise doch recht bescheidenen Texte nicht durch eine sentimentale Herangehensweise in eine Ecke einer ‘verdinglichten’ Romantik zu stellen.
Man kann beim Anhören eigentlich überhaupt nicht verstehen, warum diese Lieder so selten aufgeführt werden, zeigt sich doch hier bei der Vielzahl der subtilen Lieder, dass das lyrische Temperament Humperdincks zu unrecht unterschätzt wurde.

  Programm: Sämtliche Lieder von Engelbert Humperdinck
CD bei Oehms Classics erschienen
  Mitwirkende: Sibylla Rubens, Christine Müller, Thomas Bauer, Uta Hielscher, Chia Chou
  Leitung:
  Quelle: Klassik.com vom 15. März 2008
     

 

Andreas Weller (Tenor) glänzte in seiner Paraderolle als Evangelist.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium Teil 6
  Mitwirkende: Johannes Grimm, Chor und Orchester der
Augustinuskirche Schwäbisch Gmünd
  Leitung: Sonntraud Engels-Benz
  Quelle: Gmünder Tagespost vom 08. Januar 2008
     

 

Es war eine sehr eindrucksvolle Interpretation, die die beiden Künstler boten. Andreas Weller stellte dem Publikum ein lyrisches Ich vor, das - gleichsam vom Schmerz betäubt - neben sich steht und sich selbst beobachtet.
Die Komplexität und Vielschichtigkeit der Stimmungen und Gefühle, die im Part des Gesangs genauso wie des Klaviers zum Ausdruck kamen, setzten die beiden Künstler Andreas Weller und Götz Payer großartig und feinfühlig um. Da war kein süßlicher Ton, kein übertriebenes Leiden, die der Ernsthaftigkeit des Liederzyklus´ nicht gerecht worden wären, zu hören, sondern eine hochsensible, gefühlvolle Interpretation, die der Epoche der Romantik mit all ihren Facetten gerecht wurde. Die Liederzyklen der Winterreise so differenziert und überzeugend zu präsentieren, war eine große Leistung von Andreas Weller, der ebenso überragend von Götz Payer begleitet wurde.

  Programm: Franz Schubert, Die Winterreise
  Mitwirkende: Klavier: Götz Payer
  Leitung:
  Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 07. Januar 2008
     

 

Im namhaften Solistenquartett erwies sich [...] der Tenor Andreas Weller als besonderer Glücksfall der Aufführung. Der in Bensheim schon seit vielen Jahren geschätzte Prégardien-Schüler unterstrich vor allem in der Schlusskantate, warum er derzeit einer der international gefragtesten Bach-Sänger der jüngeren Generation ist: höchste deklamatorische Genauigkeit und Natürlichkeit in den bemerkenswerter Weise auswendig vorgetragenen Evangelisten-Rezitativen, schier instrumentale Geläufigkeit bei subtilster Detailbeseeltheit in der überaus eindringlichen Arie "Nun mögt ihr stolzen Feinde schrecken". Hoffentlich bleibt dieser bereits mehrfach von Größen wie Philippe Herreweghe oder Ton Koopmann verpflichtete Ausnahmetenor seinem treuen Bensheimer Publikum noch einige Jahre erhalten.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium
Teile I-III
  Mitwirkende: Elsbeth Reuter, Ulrike Becker, Ulrich Wand,
Oratorienchor Bergstraße, Kurpfalzphilharmonie
  Leitung: Konja Voll
  Quelle: Bergsträßer Anzeiger vom 28. Dezember 2007
     

 

Trotzdem eröffnete sich in Wolls "Messias"-Aufführung eine ganz andere, um ein Vielfaches lebendigere Ausdruckswelt. Da bildeten die in der historischen Musizierpraxis bewanderten Vokalsolisten,[...] der rhetorisch spannungsreich ausformulierende Andreas Weller (Tenor)[...] den Notentext fesselnd ab.

  Programm: Georg Friedrich Händel, Der Messias
  Mitwirkende: Monika Mauch, David Erler, Dominik Wörner
Junger Kammerchor Baden-Württemberg,
Barockorchester L´Arpa Festante
  Leitung: Jochen Woll
  Quelle: Stuttgarter Nachrichten vom 11. Dezember 2007
     

 

Der Tenor Andreas Weller brillierte mit seiner Umsetzung der im Text angelegten Affekte in die Musik und bewies dabei auch schauspielerisches Können, denn der Sänger setzte den Text auch in Ausdruck und Mimik um: Bei seinem Rezitativ im Passionsteil über die Worte „Dein Tadel hat ihm das Herz gebrochen, er ist voll von Traurigkeit“ stellte Weller eben diesen Schmerz auch szenisch dar.

  Programm: Georg Friedrich Händel, Der Messias
  Mitwirkende: Monika Mauch, David Erler, Dominik Wörner,
Junger Kammerchor Baden-Württemberg,
Barockorchester L’Arpa Festante
  Leitung: Jochen Woll
  Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung vom 11. Dezember 2007
     

 

In strahlendem Tenor gefiel wohl Andreas Weller am meisten. In einer Schlussarie („Nun mögt ihr stolzen Feinde schrecken“) zu Teil VI wusste er erneut nachdrücklich zu überzeugen. Beide Herren gemeinsam in einem Dialog des Evangelisten mit König Herodes bereiteten schließlich den Weg zu einem „Recitativo“ im Quartett vor, das im finalen machtvollen Chor von Johann Sebastian Bachs Weihnachts-oratorium mündete.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium
Teile I, V und VI
  Mitwirkende: Judith Erb, Susanne Dünnebier, Ekkehard Abele,
Esslinger Vocalensemble, Camerate Viva Tübingen
  Leitung: Hartmut Wolf
  Quelle: Esslinger Zeitung vom 03.Dezember 2007
     

 

Ein erstklassiger Sänger, der herausragend intoniert, über ein hinreißendes Timbre verfügt und der mit seinen kleinen, aber feinen Gesten überzeugt.
In „Gute Nacht“ besticht Wellers gewaltiger, unforcierter, farbenreicher Ausdruck.
Das stellenweise vorgeblich Dramatische der Lieder überreizen die Künstler an keiner Stelle, sondern sie besinnen sich auf das Lyrische. Pianissimo-Abschnitte erreichen dabei sphärische Ebenen. Forte-Passagen bauen die Musiker voluminös, bestimmt, aber nie penetrant oder pathetisch auf.

  Programm: Franz Schubert, Die Winterreise
  Mitwirkende: Klavier: Götz Payer
  Leitung:
  Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 15. November 2007
     

 

[...] eine Spannung, die sich in Teil drei, "Moses´Lied", fortsetzen sollte - nicht zuletzt wegen der hervorragenden solistischen Besetzung.
Andreas Weller (Tenor) ließ wissen, wie viel Arbeit Händel auf nuancierte Klangfarben verwendete.

  Programm: Georg Friedrich Händel,
Oratorium "Israel in Egypt"
  Mitwirkende: Ines Lex, Sandra Hartmann, David Allsopp,
Thomas Scharr, Ekkehard Abele, Stuttgarter Kantorei, Ensemble 94
  Leitung: Kay Johannsen
  Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 12. November 2007
     

 

Der Tenor Andreas Weller überzeugte durch ein Timbre, das leuchtend die Prophetenworte verkündete, ohne in heldischen Machtgesang zu geraten.

  Programm: Georg Friedrich Händel, Oratorium "Messiah"
  Mitwirkende: Iris-Anna Deckert, Alex Potter, Dominik Wörner
Vokalensemble Konstanz,
Barockorchester L´Arpa festante
  Leitung: Markus Utz
  Quelle: Südkurier vom 03. November 2007
     

 

Tenor Andreas Weller wiederum trifft den romantisch, sich verzehrenden Ton ganz wunderbar. Sein unangestrengtes Singen, die richtige Stimmführung, der frische und zugleich einschmeichelnde Klang sowie eine vorbildliche Diktion erfreuen das Ohr ganz ungemein.

  Programm: Engelbert Humperdinck: Sämtliche Lieder für Singstimme und Klavier
CD Besprechung
  Mitwirkende:
  Leitung:
  Quelle: DAS OPERNGLAS im November 2007
     

 

Bei diesem CD-Projekt überzeugt nicht nur die editorische Leistung sondern auch die interpretatorische. Zu der einwandfreien Textverständlichkeit und der sprühenden Sangesfreude von [...] Andreas Weller, Tenor [...] gesellt sich noch ein feiner Sinn für die bei aller Schlichtheit subtile Dramatik der Humperdink-Lieder.

  Programm: Engelbert Humperdinck, Sämtliche Lieder für
Singstimme und Klavier
  Mitwirkende: Sibylla Rubens, Christine Müller, Thomas Bauer
  Leitung: Chia Chou, Uta Hielscher
  Quelle: Bayern 4 Klassik vom 18.10.2008 (M. Schmidt)
     

 

Carus hat sich den Regeraufnahmen verschrieben. Die fünfte Ausgabe ist die erste, die sich ausschließlich mit dem Lied
beschäftigt. Genau das kann zu einem Problem werden, da sie losgelöst von
den zugehörigen Jahrhunderten als einzelne Schätze gelten, denen die
bestimmte „Note“ fehlt. Glücklicherweise werden wir mit einer gelungenen
Interpretation verwöhnt, die auch dieses außer Acht lässt. Der Tenor Andreas
Weller und der Pianist Götz Payer lassen diese Lieder in der reinsten
romantischen Tradition erklingen. Sie betonen die anspruchsvolle poetische
und ausdrucksstarke Beschaffenheit, wie den Humor auf elegante Art und
Weise. Wegen der Musik und der Aufnahme lohnt es sich dieses Werk zu hören.

  Programm:
  Mitwirkende: Götz Payer, Klavier
  Leitung:
  Quelle: SCHERZO vom Oktober 2007
     

 

Nachhaltigen Eindruck hinterließen hierbei das Duo Andreas Weller (Tenor) und Götz Payer (Klavier) beim Gesprächskonzert am Montagabend. Wellers lyrisch warm timbrierter Tenor zelebrierte nuancierte Textausleuchtung in kultivierter Tonschönheit.
Götz Payer war ihm ein exzellenter, sensibler Begleiter am Klavier. Zwei hervorragende Interpreten, denen an diesem Abend mit Liedern von Reger, Schönberg, Strauss und Hugo Wolf Momente des Vollkommenen gelangen.

  Programm: Lieder von Max Reger, Arnold Schönberg,
Richard Strauß und Hugo Wolf
  Mitwirkende: Klavier: Götz Payer
  Leitung:
  Quelle: Der Neue Tag vom 02. September 2007
     

 

Die Überraschung war wohl der Tenor Andreas Weller, der mit erotisch aufgeladenem Timbre und lupenreiner Tongebung faszinierte.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Kantaten BWV 190,149,30
Magnificat BWV 243
  Mitwirkende: Cornelia Horak, Rebecca Martin, Konrad Jarnot,
Windsbacher Knabenchor, Deutsche Kammer-Virtuosen Berlin
  Leitung: Karl-Friedrich Beringer
  Quelle: Main-Echo vom 30. Juli 2007
     

 

... zeigte Weller mit strahlendem Tenor die nötige Kraft und Präsenz; besonders beeindruckend war der Tenor im Rezitativ, in dem er das Glück besingt, das "bis an die Wolken steige": Hier gestaltete Weller mit luftig leichter Höhe fast schon ein Stück Programmmusik.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Kantaten BWV 190, 149, 34,
Magnificat BWV 243
  Mitwirkende: C. Horak, R. Martin, K. Jarnot, Windsbacher Knabenchor, Deutsche Kammer-Virtuosen Berlin
  Leitung: Karl-Friedrich Beringer
  Quelle: www.frische-presse.de vom 26. Juli 2007
Verfasser: Jan-Geert Wolff
     

 

Glanzvoll und stimmgewaltig beeindruckten die Solisten Gabriele Hierdeis (Sopran), Vanessa Barkowski (Alt) und Thomas E. Bauer (Bass) sowie der insbesondere in den höhen strahlende Tenor Andreas Weller.

  Programm: Carl Westenholtz, Kantate "Ist Gott für mich"
Joseph Haydn: Schöpfungsmesse Hob. XXII
  Mitwirkende: Gabriele Hierdeis, Vanessa Barkowski, Thomas Bauer
Chor des Norddeutschen Rundfunks,
Mecklenburgisches Barockorchester
  Leitung: Johannes Moesus
  Quelle: Schweriner Volkszeitung vom 2. Juli 2007
     

 

Die Vorfreude auf Andreas Wellers Deutung der „Schönen Müllerin“ wurde nicht enttäuscht. Ein großer Liederabend der Bachtage.
Wirklich, es gab an diesem Abend viele jener kostbaren Momente, in denen man den Atem anhält. Besonders ergriffen die leisen, langsamen Lieder, wenn Weller das Gefühl der Verzweiflung, Trauer und Todessehnsucht formulierte: ganz verhalten, flehentlich bittend um die endgültige „kühle Ruh“ oder in vollendetem Legato die Blümlein im Grabe beschreibend, die da „alle so welk und so blass“.
Wie mühelos schwang sich Weller da in die Höhe, wie variabel in den Farben setzte er seine schöne kraftvolle Stimme ein, die selbst im stillsten Pianissimo nicht an Fülle verliert und im üppigsten Forte nicht grell klingt und dabei erfreulich textverständlich bleibt.
Kein Wunder, dass er mittlerweile zu den international gefragten Tenören zählt, die bei Rilling, Bernius, Hengelbrock oder Koopmann singen – lauter ersten Adressen.

  Programm: Franz Schubert, Die schöne Müllerin
  Mitwirkende: Klavier: Götz Payer
  Leitung:
  Quelle: Südwestpresse vom 21. Juni 2007
     

 

[...] ein fesselndes, gut harmonierendes Team, aus dem [...] vor allem Andreas Weller mit seinem kernig-kraftvollen Tenor und seiner ebenso sensiblen wie dramatischen Erzählkunst deutlich herausstach. Man darf auch auf seine „Schöne Müllerin“ heute Abend im Haus der Begegnung freudig gespannt sein.

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Oratorium Paulus
  Mitwirkende: Sabine Claußnitzer, Gillian Crichton,
Benno Schöning, Wiblinger Kantorei,
Orchester der Wiblinger Bachtage
  Leitung: Albrecht Schmid
  Quelle: Südwestpresse vom 19. Juni 2007
     

 

Die Aufführung gewann durch die Solisten an Farbe und Intensität [...] In leicht metallenem Timbre und dramatischer Gestaltung sang Andreas Weller „alla marcia“ das Tenorsolo in „Domine Deus“.

  Programm: Giacchino Rossini, Petite Messe solennelle
  Mitwirkende: Iris-Anna Deckert, Ursula Eittinger, Matthias Horn, Kammerchor Stockholm, Vokalensemble Konstanz
Birgit Nerdinger, Marc Richli
  Leitung: Markus Utz
  Quelle: Südkurier vom 22. Mai 2007
     

 

„Und es ward Licht“: Nicht nur im strahlenden C-Dur des Anfangschors, sondern auch, und mit am meisten, im sagenhaften Tenor von Andreas Weller. Er ist der Licht bringende Engel Uriel, der aus dem „himmlischen Gewölbe eine reine Harmonie zur Erde hinab“ erklingen lässt, der die menschliche Stimme in der musikalischen Schöpfung Gottes zum König erhebt.

  Programm: Joseph Haydn, Die Schöpfung
  Mitwirkende: Jessica Eckhoff, Barbara Kruse, Frank Wörner
Konzertchor der Oratorienvereinigung Aalen,
Baden-Württembergische Sinfoniker Reutlingen
  Leitung: Reiner Schulte
  Quelle: Schwäbische Post vom 14. Mai 2007
     

 

Die Münstervierung wird zur Szene, das Singen und Spielen zum Drama [...] Eine dramatische Steigerung, an der die Solisten erheblichen Anteil haben. Andreas Weller überzeugt zunächst mit einem makelfreien Evangelistentenor. Der gebietet freilich über einen silbrigen Kern, zumal wenn ihm ("und weinete bitterlich" ) die Anteilnahme einen Strich durchs bloße Reportertum macht, die Stimmgeste ("und geißelte ihn" ) beinahe liniensprengend gerät oder die Empörung ("Barrabas aber war ein Mörder" ) schier die Contenance zu rauben scheint.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Johannespassion
  Mitwirkende: G. Hierdeis, U. Mayer, M. Eiche, K. Häger
Freiburger Bachchor, Freiburger Bachorchester
  Leitung: Hans-Michael Beuerle
  Quelle: Badische Zeitung vom 26. März 2007
     

 

Was diese "Winterreise" dann vollends zu einem Ausnahmeereignis machte, war die über alles Können hinausreichende persönliche Überzeugungskraft, die von innen kommende Glaubwürdigkeit, der lyrische Spürsinn und die unendliche Ausdruckszartheit und -vielfalt von Sänger Andreas Weller.
Der faszinierende Klang seiner charakteristisch hellen und leichten, schwerelos und lupenrein intonierenden Stimme macht diesen lyrischen Tenor nicht nur zu einem idealen Evangelisten und Oratoriensänger sondern inzwischen auch zu einem Lied-Interpreten von unvergleichlich eigener Ausstrahlung. Es ist eine Stimme, die im piano und pianissimo geradezu geisterhafte, immaterielle Qualitäten gewinnt und sich im forte zu metallischem Glanz und hochemotionaler Wirkung steigern kann.
Und all diese enormen Möglichkeiten wurden mit vollendeter Natürlichkeit und Lebenswahrheit eingesetzt, in einem rein gesanglichen, fast puristischen Vortragsstil, der auf alle außermusikalischen Hilfsmittel verzichten kann.
Er verschmäht auch die gelegentlich sich anbietende dramatische Deklamation, er bleibt beim Gesang, doch der ist von bezwingender Einfachheit, Schönheit und Vollkommenheit, mit einem überwältigenden Reichtum an Nuancen und Gefühlswerten und dabei völlig frei von stimmlicher Pose, Manier oder Schauspielerei.
So wuchs die "Winterreise", die der Tradition gemäß an einem Stück vorgetragen wurde, mit jeder Situation mehr in quasi metaphysische, einer anderen Welt und Wirklichkeit angehörende Dimensionen.

  Programm: Franz Schubert, Die Winterreise
  Mitwirkende: Klavier: Götz Payer
  Leitung:
  Quelle: Fränkische Nachrichten vom 01. März 2007
     

 

Wiederum gefielen am Samstag im fünften Teil und am Sonntag zum Finale die Solisten, allen voran Tenor Andreas Weller - einen klangschöner und intensiver gestaltenden Evangelisten wird man derzeit in Deutschland kaum finden.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium Teil VI
  Mitwirkende: Jeannette Bühler, Anneka Ulmer, Michael Schmohl, Tübinger Bachchor, Camerata viva Tübingen
  Leitung: Ingo Bredenbach
  Quelle: Schwäbisches Tagblatt vom 08. Januar 2007
     

 

Der Tenor Andreas Weller formt die Töne mit wunderbarer Klarheit und bestechendem Stimmsitz.

  Programm: Georg Friedrich Händel, Der Messias
(Bearb. W.A. Mozart)
  Mitwirkende: Lydia Zborschil, Kathrin Koch,
Reinhold Schreyer-Morlock,
Chor der Stadtkirche, Philharmonia Nicolai
  Leitung: Thomas Haller
  Quelle: Schwäbische Post vom 28. November 2006
     

 

Auch der Tenor Andreas Weller, mal warm und weich im Timbre, mal strahlend hell, bereicherte mit farbiger Tongebung und dramatischer Breite.

  Programm: Felix Mendelsohn-Bartholdy, Oratorium Paulus
  Mitwirkende: Isabelle Müller-Cant, Marion Eckstein,
Thomas Laske, Collegium Instrumentale Waiblingen, Waiblinger Kantorei
  Leitung: Immanuel Rößler
  Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 21. November 2006
     

 

Die Sänger fügten sich in Weils Konzept sensibel ein: Andreas Weller mit seinem teils kernig-heldischen, teils geschmeidig weichen Tenor [...].

  Programm: Michael Haydn, Requiem;
Joseph Haydn, Die Schöpfung
  Mitwirkende: Ann Monoyios, István Kovács, Tölzer Knabenchor,
Tafelmusik Baroque Orchestra Toronto
  Leitung: Bruno Weil
  Quelle: Südwest Presse vom 06. September 2006
     

 

[...] wunderbare Zwiegespräche zwischen Solostimmen und obligaten Instrumenten in den Arien (z.B. in der Tenorarie "Auch die harte Kreuzesreise") - dies alles erfährt eine optimale Balance sowohl in den Klangproportionen als auch im zwingenden musikalischen Ausdruck.
[CD-Besprechung]

  Programm: Johann Sebastian Bach,
Kantaten 111, 123, 124, 125
  Mitwirkende: Yukari Nonoshita, Robin Blaze, Peter Kooij
Bach Collegium Japan
  Leitung: Masaaki Suzuki
  Quelle: www.klassik-heute.de vom 30. August 2006
     

 

Andreas Weller mit gewohnt makellos timbrierendem und flexibel gestaltendem Tenor.

  Programm: Arthur Honegger, "Le roi David"
  Mitwirkende: Hanna Aurbacher, Marc Aisenbrey; Sprecher
Johanna Stojcovic, Andrea Wahl, Johannes Grimm
Motettenchor Schwäbisch Gmünd, Ensemble "per via"
  Leitung: Sonntraud Engels-Benz
  Quelle: Rems-Zeitung vom 09. August 2006
     

 

Andreas Weller hatte da als metallisch-klarer, kraftvoll dynamisch singender Tenor keinerlei Probleme, er meisterte seine Partien tadellos.

  Programm: Arthur Honegger, "Le roi David"
  Mitwirkende: Hanna Aurbacher und Marc Aisenbrey, Sprecher
Johanna Stojcovic, Andrea Wahl, Johannes Grimm,
Motettenchor Schwäbisch Gmünd, Ensemble "Per via"
  Leitung: Sonntraud Engels-Benz
  Quelle: Gmünder Tagespost vom 05. August 2006
     

 

In diesem Stuttgarter Gastspiel erschien das Passionsgeschehen geradezu als raue, wild dramatische Ballade, eingeschlossen die wohl auffälligste Sololeistung der vier Chor-Abende durch Andreas Wellers bis zur Karikatur expressiven Evangelisten.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Johannespassion
  Mitwirkende: Maria Christina Kiehr, Daniel Taylor,
Sebastian Noack, Peter Harvey,
Kammerchor und Barockorchester Stuttgart
  Leitung: Frieder Bernius
  Quelle: Concerto - das Magazin für Alte Musik (Juli 2006)
     

 

Einmal mehr glänzt hier Andreas Weller, dessen sonst kräftiger, brillanter Tenor im Maria-Ruf gemeinsam mit Claßen in einem einnehmenden Piano den berührendsten Augenblick hervorbringt.

  Programm: Claudio Monteverdi, Marienvesper
  Mitwirkende: Vokalsolisten-Ensemble GLI SCARLATTISTI
  Leitung: Jochen Arnold
  Quelle: Reutlinger General-Anzeiger vom 12. Juni 2006
     

 

[...]die der hervorragende Evangelist mit ausgezeichneter Textausdeutung gestaltet.
Die Dramatik verdichtet sich, der Evangelist Andreas Weller steigert sich von Rezitativ zu Rezitativ, je krasser, je lieber. Gemeinsam mit den Bässen Sebastian Noack und Peter Harvey erzählt er die packende Szene zwischen Jesus und Pilatus so, dass vor dem inneren Auge lebendige Bilder entstehen.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Johannespassion
  Mitwirkende: Maria Christina Kiehr, Daniel Taylor,
Sebastian Noack [Christus], Peter Harvey [Arien]
Kammerchor Stuttgart, Barockorchester Stuttgart
  Leitung: Frieder Bernius
  Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 02. Juni 2006
     

 

Unter den Solisten war [...]speziell der Tenor Andreas Weller bemerkenswert.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Magnificat BWV 243 und
Kantate "Freue dich, erlöste Schar" BWV 30
  Mitwirkende: Joanne Lunn, Christina Landshamer, Robin Blaze,
Peter Kooij,
Bach Collegium Japan
  Leitung: Masaaki Suzuki
  Quelle: El Pais Madrid vom 19. Mai 2006
     

 

Unter den Solisten sei der Evangelist Andreas Weller mit seinem hellen Tenor an erster Stelle genannt, der unangestrengt auch höchste Lagen erreicht, der auch in der erzählerischen Distanz bereit ist zu expressiver Detailgestaltung.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Matthäuspassion
  Mitwirkende: Monika Frimmer, Bogna Bartosz,
Jörg Hempel [Christus], Gotthold Schwarz [Arien]
Jacobi-Kantorei, Göttinger Symphonie Orchester
  Leitung: Christoph Mueller
  Quelle: Göttinger Tageblatt vom 15. April 2006
     

 

Noch nie zuvor hörte ich einen Tenor die schwierige Partie des Evangelisten so expressiv erzählen. Wut, Verzweiflung, Hinnahme, Verbitterung, Verachtung – alle Emotionen, die zur Geschichte passen, wusste er in seine Stimme zu legen.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Matthäuspassion
  Mitwirkende: F. van der Heijden, Karin van der Poel,
Seung-Hee Park, Frans Fisilier, Jelle Draijer
Concerto d´Amsterdam
  Leitung: Klaas Stock
  Quelle: Internetmagazin www.8weekly.nl vom 15. April 2006
     

 

Die ausdrucksstärksten Solisten indes agierten in der Markuskirche: Andreas Weller dürfte derzeit der wohl stärkste unter allen Evangelisten sein – ein höhensicherer Tenor, der so viel wagt, dass er auch dann gewinnt, wenn seine Stimme einmal nicht alle Extreme nachvollziehen kann.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Johannespassion
  Mitwirkende: Kerstin Steube, Anne Greiling,
Thomas Laske [Christus], Thomas Scharr [Arien],
Knabenchor Collegium Iuvenum Stuttgart,
Stuttgarter Kammerorchester
  Leitung: Friedemann Keck
  Quelle: Stuttgarter Nachrichten vom 04. April 2006
     

 

Eindeutig dominierte aber eben dieser Evangelistentext, den Andreas Weller (Tenor) in einer Partie ohne Fehl und Tadel mit Leben und Dramatik erfüllte. Bei aller Chronistenpflicht, den Text nach Johannes mit gebührender Objektivität darzustellen, verlieh er den entscheidenden dramatischen Höhepunkten äußerst expressive Akzente, die in Korrespondenz mit den erregenden Turbae des Chores entscheidenden Anteil an der geradezu erschütternden Wirkung dieser Musik hatten. [...] Die Passagen der Todesstunde Christi, des Höhepunktes der Passion, gehörten auch zu den Höhepunkten der Aufführung, so wie die Tenorarie „Ach, mein Sinn“, deren unkonventioneller formaler und musikalischer Aufbau großen Eindruck hinterließ.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Johannespassion
  Mitwirkende: Lydia Teuscher, Gillian Chrichton, Felix Speer,
Benno Schöning,
Collegium Instrumentale, Wiblinger Kantorei
  Leitung: Albrecht Schmid
  Quelle: Ulmer Kulturspiegel vom 28. März 2006
     

 

Andreas Wellers Gestaltung der Evangelistenpartie zeigte, dass Peter Schreiers Zeit eines überaus emotionalen Stils vorbei ist. Weller agiert nachrichtlicher, doch nicht unbeteiligt. Gute Tenorwerte bei ihm auch in den Arien.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Matthäuspassion
  Mitwirkende: Andrea Lauren Brown, Britta Schwarz,
Klaus Häger [Arien], Sebastian Noack [Christus],
Freiburger Bachchor und Orchester
  Leitung: Hans Michael Beuerle
  Quelle: Badische Zeitung vom 27. März 2006
     

 

Als verliebt entrückter Tamino strahlte Weller stimmlich ebenso wie als Lionel in Flotows „Martha“.

  Programm: Arien von Mozart, Flotow, Kreutzer...
  Mitwirkende: Melanie Diener, Marion Eckstein,
Orchester der Michaelskirche Waiblingen
  Leitung: Immanuel Rößler
  Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 21. März 2006
     

 

Voluminöser Nachdruck
Andreas Weller sang den Tenor, der die „Gläubigen Anwendungen“, die Telemann den Passionserzählungen voranstellt, mit voluminösem Nachdruck aber auch mit tief empfundenem Gefühl darzustellen vermochte.

  Programm: Georg Philipp Telemann, Lukas-Passion 1728
  Mitwirkende: Jörg Dürmüller, Marek Rzepka, Jörg Hempel,
Ingolf Seidel, Magdeburger Kammerchor,
telemann-consort Magdeburg
  Leitung: Wolfgang Katschner
  Quelle: Magdeburger Volksstimme vom 20. März 2006
     

 

Andreas Weller gestaltete mit hellem, zartem Tenor einen engagierten Evangelisten, steigerte sich danach in die Arien und fand im ruhig geführten Mezzo der Elisabeth Kulman eine gut harmonierende Partnerin.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Johannespassion Teil I,
Kantate "O Ewigkeit, du Donnerwort",
B.A. Zimmermann "Ich wandte mich"
  Mitwirkende: Barbara Fleckenstein, Elisabeth Kulman,
Michael Volle, Chor und Symphonieorchester des
Bayrischen Rundfunks
  Leitung: Thomas Hengelbrock
  Quelle: Münchner Merkur vom 16. Januar 2006
     

 

Als Glücksfall muss bezeichnet werden, dass es gelungen ist, Andreas Weller als Evangelisten zu gewinnen. Seine Gestaltung der Evangelistenpartie war einfach bewundernswert, er ist in den vergangenen Jahren zu einem der ersten Vertreter seines Fachs herangereift.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium
Teile I-III
  Mitwirkende: Susanne Moldenhauer, Susanne Simonsen,
Dominik Schmolz,
Chor und Orchester der Pädagogischen Hochschule
Ludwigsburg
  Leitung: Friedemann Keck
  Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung vom 24. Dezember 2005
     

 

So konnte Andreas Weller die Qualitäten seines tragenden und schön timbrierten Tenors in den Rezitativen des Evangelisten im Weihnachtsoratorium herausstellen.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium
Teile I-III und Magnificat BWV 243
  Mitwirkende: Elisabeth Scholl, Susanne Blattert,
Sebastian Noack,
Figuralchor Frankfurt, Münchner Bachsolisten
  Leitung: Alois Ickstadt
  Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. Dezember 2005
     

 

Textauthentizität zeichnete auch Andreas Weller aus, der den Evangelisten sang– übrigens komplett auswendig. Von besonders einfühlsamem Gestaltungswillen geprägt, gestaltete der junge Tenor innig, fast zärtlich, sang klar und hell, von großer Selbstverständlichkeit und anmutender Leichtigkeit.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium
Teile I und IV-VI
  Mitwirkende: Eva Kleinheins, Sabine Czinczel, Thomas Scharr,
Michaelskantorei und Collegium Instrumentale
Waiblingen
  Leitung: Immanuel Rößler
  Quelle: Rems-Murr-Kultur vom 20. Dezember 2005
     

 

Andreas Weller, wohl der Oratoriensänger der Gegenwart, sang seinen Part völlig auswendig und mit einer Hingabe, die keine Wünsche offen ließ. Wer selbst in der "Frohe-Hirten"-Arie die Koloraturen legato präsentieren kann, legt Zeugnis seiner universalen Kompetenz ab.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium
Teile I-III
  Mitwirkende: Undine Holzwarth, Simone Häcker-Brune,
Jens Hamann
Chor und Orchester des Rosenstein-Gymnasiums
Heubach
  Leitung: Thomas Benz
  Quelle: Remszeitung vom 17. Dezember 2005
     

 

Das Solistenquartett war in allen vier Registern perfekt [...] und der Evangelist Andreas Weller ließ an Zeiten denken, als Kurt Equiluz seine besten Evangelisten-Einspielungen machte.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium
Teile I-III und Magnificat BWV 243
  Mitwirkende: Elisabeth Scholl, Susanne Blattert,
Sebastian Noack,
Figuralchor Frankfurt, Münchner Bachsolisten
  Leitung: Alois Ickstadt
  Quelle: Frankfurter Rundschau vom 13. Dezember 2006
     

 

Die Vokalsolisten (Monika Mauch, David Erler, Andreas Weller, Ekkehard Abele) brachten ihren stimmlichen Glanz mit Feingefühl in eine durchdachte und lebendige Gestaltungsweise ein. Andreas Weller als Evangelist war ein nuanciert vorgehender Erzähler und lenkte alle Aufmerksamkeit auf den Bibeltext.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium Teile I und IV-VI
  Mitwirkende: Monika Mauch, David Erler, Ekkehard Abele,
Junger Kammerchor Baden-Württemberg,
Barockorchester L’Arpa Festante
  Leitung: Jochen Woll
  Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 7. Dezember 2005
     

 

Junge, ausgezeichnete Solisten machten das Krippenglück perfekt.
Mit sehr angenehm warmem Timbre nahm der Tenor Andreas Weller für sich ein, der seinen Rezitativen flammende Intensität und den Arien schönste Elastizität gab.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium Teile I und IV-VI
  Mitwirkende: Monika Mauch, David Erler, Ekkehard Abele,
Junger Kammerchor Baden-Württemberg,
Barockorchester L’Arpa Festante
  Leitung: Jochen Woll
  Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung vom 5. Dezember 2005
     

 

Die Solisten bestachen gleichermaßen durch ihre Einsatzfreude und ihre Musikalität.
Als Evangelist ist der Tenor Andreas Weller auf perfekte Weise sehr eloquent: jedes Wort erklingt mit unvergleichlicher Wahrheit und Selbstverständlichkeit. Überflüssig zu sagen, dass alle diese Musik zu interpretieren wussten: die Phrasen, die Dynamiken und das Gleichgewicht zwischen den Stimmen sind ideal. Große Kunst, ganz sicher.

  Programm: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium
Teile I und IV-VI
  Mitwirkende: Monika Mauch, David Erler, Ekkehard Abele,
Junger Kammerchor Baden-Württemberg,
Barockorchester L’Arpa Festante
  Leitung: Jochen Woll
  Quelle: Dernières Nouvelles d’Alsace vom 5. Dezember 2005
     

 

Gut disponiert war das Solistenquartett[...]
Sympathisch berührte die schwärmerisch-empathische Tenorarie des Obadjah "So ihr mich von ganzem Herzen suchet", die Andreas Weller nuanciert und unbelastet von allem Pathos gestaltete.

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Oratorium "Elias"
  Mitwirkende: Nina von Möllendorff, Susanne Kraus-Hornung,
Peter Schüler
Lehrergesangsverein Nürnberg,
Nürnberger Symphoniker
  Leitung: Bernd Dietrich
  Quelle: Nürnberger Zeitung vom 15. November 2005
     

 

Mit seiner hellen, biegsamen, in allen Bereichen gut verständlichen Tenorstimme verkörperte Andreas Weller den Uriel [...]
Nach der klangmalerischen Orchestereinleitung zum dritten Teil stellte Andreas Weller mit edlem Gesang Eva und Adam vor.

  Programm: Joseph Haydn, Oratorium "Die Schöpfung"
  Mitwirkende: Isabelle Müller-Cant, Siegmund Nimsgern
Stuttgarter Choristen,
Württembergische Philharmonie Reutlingen
  Leitung: Ernst Leuze
  Quelle: Schwäbische Zeitung vom 28. September 2005
     

 

Weller, vor allem als Evangelist ein sehr gefragter Oratoriensänger, der etwa mit Thomas Hengelbrock und Helmuth Rilling zusammenarbeitet, ist in Haydns Schöpfung mehr Betrachter als Beteiligter.
Sanfter Klang
Der sinnlichen Unmittelbarkeit von Müller-Cant und Nimsgern stellt der Tenor in natürlicher Eleganz das reflexiv-lyrische Moment gegenüber. Mit dem sanften, ätherischen Klang des 1795, also einem Jahr vor der Komposition erbauten Hammerklaviers, auf dem Ernst Leuze die Rezitative selbst begleitet, harmoniert Wellers schlanker Tenor am besten: Hier ruht die Schöpfung in unantastbarer Erhabenheit in sich selbst. Die greifbare Sinnlichkeit entschwebt und wird zur ahnungsvollen Utopie

  Programm: Joseph Haydn, Oratorium "Die Schöpfung"
  Mitwirkende: Isabelle Müller-Cant, Siegmund Nimsgern
Stuttgarter Choristen,
Württembergische Philharmonie
  Leitung: Ernst Leuze
  Quelle: Alb Bote vom 27. September 2005
     

 

[...]im Kontrast dazu setzt Tenor Weller seine hoch timbrierte geschmeidige Stimme freudig leicht und dynamisch flexibel ein. Seine Rezitative erzählen lehrend, seine Arien strahlen schlank. Besonders beeindruckend "In vollem Glanze steiget jetzt die Sonne strahlend auf".
Zu einem der Höhepunkte gerät seine Arie "Aus Rosenwolken bricht der Morgen jung und schön".

  Programm: Joseph Haydn, Oratorium "Die Schöpfung"
  Mitwirkende: Isabelle Müller-Cant, Siegmund Nimsgern
Stuttgarter Choristen,
Württembergische Philharmonie Reutlingen
  Leitung: Ernst Leuze
  Quelle: Reutlinger Generalanzeiger vom 27. September 2005
     

 

Packend wird so Andreas Wellers Interpretation von Mozart- und Schubert-Liedern, die mit nuancenreicher Artikulation lyrischen Gefühlsreichtum und Ernsthaftigkeit verbindet. Mit warmer Höhe und sicheren Legati meistert Wellers gut geführter und sicher intonierender Tenor elegische spätromantische Klangfarben ebenso kontrastreich und ausdrucksvoll wie die atonale Klangsprache, mit der Arnold Schönberg der Weltfluchtstimmung des Fin de Siècle Gestalt verleiht.

  Programm: Lieder von W.A. Mozart, F. Schubert, M. Reger, R. Strauss und A. Schönberg
  Mitwirkende: Michael Nagy, Bariton
  Leitung: Klavier: Irwin Gage
  Quelle: Westdeutsche Allg. Zeitung vom 15. August 2005
     

 

Der viel gerühmten Uraufführungsbesetzung mit Pears und Fischer-Dieskau unter Brittens Leitung stand diejenige vom Samstag in nichts nach. [...]
Andreas Weller (Tenor) und Raimund Nolte (Bariton) waren die überwältigenden feindlichen Soldaten, die Owens Dichtung mit beispielloser Hingabe dienten. Beide hatten ihren Part ebenso verinnerlicht: expressiv in höchstem Maße!

  Programm: Benjamin Britten, War Requiem
  Mitwirkende: Gerlinde Sämann, Raimund Nolte,
Capella Nuova Sindelfingen, Akad. Chor Tübingen
  Leitung: Tobias Hiller
  Quelle: Rems-Zeitung vom 15. Juli 2005
     

 

Überzeugende Gesangssolisten
Die wache Spannung wurde noch gesteigert durch die drei überragenden Vokalsolisten Gerlinde Sämann (Sopran), Andreas Weller (Tenor) und Raimund Nolte (Bariton), von denen jeder auf persönliche Art sein Verständnis für das erschütternde Werk übermittelte.

  Programm: Benjamin Britten, War Requiem
  Mitwirkende: Gerlinde Sämann, Raimund Nolte
Capella Nuova Sindelfingen, Akad. Chor Tübingen
Sinfonietta Tübingen
  Leitung: Tobias Hiller
  Quelle: Reutlinger General-Anzeiger vom 13. Juli 2005
     

 

Allesamt weittragende Stimmen, überwältigten auch der Stuttgarter Tenor Andreas Weller und der lyrische Bariton Raimund Nolte mit großem Volumen und dramatischer Durchschlagskraft. (...) So schnell wird es in der Stiftskirche wohl kein Konzert dieses Formats mehr geben.

  Programm: Benjamin Britten, War Requiem
  Mitwirkende: Gerlinde Sämann, Raimund Nolte
Capella Nuova Sindelfingen, Akad. Chor Tübingen
Sinfonietta Tübingen
  Leitung: Tobias Hiller
  Quelle: Schwäbisches Tagblatt vom 12. Juli 2005
     

 

Brittens War Requiem als Sindelfinger-Tübinger Gemeinschaftsprojekt wurde zum so eindrucksvollen wie beeindruckenden Konzerterlebnis bei seiner Premiere in der Sindelfinger Stadthalle unter der Leitung des Tübinger Universitätsmusikdirektors Tobias Hiller.
(...) Fast eine Minute lang, nachdem das letzte Amen des Chors gleichsam ins Nichts entschwunden war, wagte niemand durch Klatschen die Aura zu zerstören. Dafür kam der Applaus schließlich umso ergiebiger.
(...) Unter den Solisten ist Tenor Andreas Weller der primus inter pares. Mühelos gelingen ihm alle Ausducks-Niveaus vom Lyrischen bis zum Höhnischen, scheinbar ohne Krafteinsatz versteht er sich auch vor opulenter Orchesterkulisse zu behaupten.

  Programm: Benjamin Britten, War Requiem
  Mitwirkende: Gerlinde Sämann, Raimund Nolte
Capella Nuova Sindelfingen, Akad. Chor Tübingen
Sinfonietta Tübingen
  Leitung: Tobias Hiller
  Quelle: Sindelfinger/Böblinger Zeitung vom 12. Juli 2005
     

 

Eine klare und kraftvolle, unmittelbare und mitreißende „Johannes-Passion“ in der Schlosskirche in Bad Mergentheim mit einem phänomenalen Evangelisten – selten hat ein Veranstaltung mit geistlicher Musik einen so tiefen und nachhaltigen Eindruck hinterlassen. (...) Viele werden sich noch an die Johannes-Passion von vor sieben Jahren erinnern, damals noch mit (...) einem jungen, hochbegabten, aufstrebenden Tenor in der tragenden Rolle des Evangelisten. Dieser Andreas Weller, mittlerweile ein Oratoriensänger von internationalem Rang, war auch diesmal mit von der Partie und verlieh damit diesem Ereignis in der vollbesetzten Schlosskirche seinen außerordentlichen künstlerischen Rang. (...) Nach dem Erlebnis dieser Stimme kann man süchtig werden und mehr noch nach einer Vortragskunst, die den Text in jeder feinsten Nuance so auszudeuten imstande ist und die vollendete, sublime Beherrschung aller stimmlichen und expressiven Mittel demonstriert. Allein sein Auftritt in der Arie „Erwäge, wie sein blutgefärbter Rücken...“ war das ganze Eintrittsgeld wert.

  Programm: Joh. Seb. Bach, Johannes-Passion
[Evangelist und Arien]
  Mitwirkende: Susanne Stierle, Felicitas Ziegler, Dominik Hosefelder, Ensemble „Il Capriccio“, Chor Capella Nova
  Leitung: Erhard Rommel
  Quelle: Fränkische Nachrichten vom 18. März 2005
     

 

Andreas Weller singt mit makellosem Tenor, er ist ein packender Erzähler und scheut sich nicht, den Schönklang textnah auch zu opfern.

  Programm: Joh. Seb. Bach, Matthäus-Passion [Evangelist]
  Mitwirkende: Martin Berner, Cornelia Samuelis, Gabriele Binder,
Christian Mücke, Gotthold Schwarz
Stader Stadtkantorei, Barockorchester Hamburg
  Leitung: Hauke Ramm
  Quelle: Stader Tageblatt vom 08. März 2005
     

 

Auch die Solisten kamen sehr zu ihrem Recht in kleinerer Besetzung . Für das samtweiche „Miserere“ des Tenors Andreas Weller und der Altistin Anette Markert unternimmt man gerne eine Pilgerfahrt.

  Programm: Ludwig van Beethoven, Missa Solemnis Op.123
  Mitwirkende: Olga Pasichnyk, Annette Markert, Michael Volle
Collegium Vocale Gent, deFilharmonie van Vlanderen
  Leitung: Philippe Herreweghe
  Quelle: De Volkskrant vom 09. Februar 2005
     

 

Philippe Herreweghe brachte das „serene“ Meisterwerk mit feierlichen Tempi. Bei den Solisten gingen v.a. die Sopranistin Olga Pasichnyk und der Tenor Andreas Weller durch Mark und Bein. In dieser mächtigen Messe war ebenso Platz für robuste Passagen, wie für zarte Momente. Die konstante Abwechslung war das gelungene Rezept für einen eindringlichen Schlussmoment.


  Programm: Ludwig van Beethoven, Missa Solemnis Op.123
  Mitwirkende: Olga Pasichnyk, Annette Markert, Michael Volle
Collegium Vocale Gent, deFilharmonie van Vlanderen
  Leitung: Philippe Herreweghe
  Quelle: De Standaard vom 08. Februar 2005
     

 

Andreas Weller muss man in Schwäbisch Gmünd nicht eigens einführen, ist er doch seit Jahren ein gefragter Tenor, der sehr intelligent mit jugendlich strahlendem Timbre seine Partes gestaltet, diesmal vor allem in der konträren Spannung existenzieller Betroffenheit.

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy,
Sinfonie Nr. 2 „Lobgesang“
  Mitwirkende: Johanna Stojkovic, Anja Metzger,
Motettenchor Schwäbisch Gmünd, Ensemble Per Via
  Leitung: KMD Sonntraud Engels-Benz
  Quelle: Gmünder Tagespost/Rems-Zeitung v. 3. Januar 2005
     

 

Mit seiner schlanken, leicht in die Höhe gelangenden und dennoch mit dezenter Kraft ausgestatteten Stimme konnte Andreas Weller als Evangelist und in den Arien absolut überzeugen.

  Programm: Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium (Teile 1-3)
  Mitwirkende: Corona Knibbe, Isolde Assenheimer, Jens Hamann, Oratorienchor Aalen,
Barockorchester Collegium Musicum Stuttgart
  Leitung: Reiner Schulte
  Quelle: Aalener Zeitung vom 30. November 2004
     

 

Von den Solisten hatte Tenor Andreas Weller sowohl als Evangelist als auch mit seiner Arie "Frohe Hirten, eilt" den umfangreichsten Part zu singen. Er tat dies mit klarer, nie angestrengt wirkender Stimme, mühelos die Höhen meisternd und - vor allem in der Arie - mit bemerkenswert langem Atem in den ausgedehnten Koloraturen.

  Programm: Joh. Seb. Bach, Weihnachtsoratorium (Teile 1-3)
  Mitwirkende: Corona Knibbe, Isolde Assenheimer, Jens Hamann, Oratorienchor Aalen,
Barockorchester Collegium Musicum Stuttgart
  Leitung: Reiner Schulte
  Quelle: Aalener Nachrichten vom 30. November 2004
     

 

Andreas Weller war der ideale Deuter des biblischen Textes, seine Rezitative beeindruckten nicht nur stimmlich, sondern auch in der Behandlung des Wortes. Die Duette mit dem Bassisten Dominik Hosefelder wurden zu gestalterischen Glanzpunkten.

  Programm: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Oratorium Paulus
  Mitwirkende: Isabelle Müller-Cant, Dominik Hosefelder,
Böblinger Kantorei, Camerata Viva Tübingen
  Leitung: Tilman Jäger
  Quelle: Böblinger Kreiszeitung vom 30. Juni 2004
     

 

Andreas Weller ist (wie kaum anders zu erwarten war) als Evangelist phänomenal. Neben die makellose Klangschönheit und Flexibilität des rein Stimmlichen tritt bei ihm die gedankliche Durchdringung der Rolle, die jedes Rezitativ zum Ereignis macht: ohne falsches Pathos, nüchtern und doch voller Mitgefühl für das Berichtete.

  Programm: Joh. Seb. Bach, Johannes-Passion
(Evangelist und Arien)
  Mitwirkende: Susanne Leitz, Sabine Czincel, Thomas Pfeiffer,
Bernhard Hartmann,
Kantorei und Orchester der Michaelskirche Waiblingen
  Leitung: Immanuel Rößler
  Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 14. April 2004
     

 

... Übertroffen werden konnte dies nur noch von dem sängerischen Hauptakteur und - man darf es wohl so nennen - "Star" dieser Matthäus-Passion, Andreas Weller als Evangelisten, der schon in der Johannes-Passion am gleichen Ort und in gleicher Funktion sein Ausnahmetalent demonstriert hatte. Seine bis ins Kleinste durchdachte und ausgefeilte Textausdeutung bei steter Wahrung der Gesetze der Klangschönheit, sei es nun in der klirrenden Schilderung von Dornenkrönung und Kreuzigung, dem apokalyptischen Ton, mit dem er den Einbruch der Finsternis beschwor oder der erschütternd sublimen Nachzeichnung der Reue des Petrus setzten einmal mehr Maßstäbe.

  Programm: Joh. Seb. Bach, Matthäus-Passion
(Evangelist und Arien)
  Mitwirkende: Silke Schwarz, Yvonne Albes, Peter Weber
Chor Capella Nova, Ensemble "La Corona"
  Leitung: Erhard Rommel
  Quelle: Fränkische Nachrichten vom 11. März 2004
     

 

In der Arie "Tausend Qualen" brachte Andreas Weller seinen eher weich und lyrisch getönten Tenor zum Leuchten. Weller prägte seine Passagen durch den besonderen Charme seiner geschmeidigen Stimme, beherrsct aber auch das komödiantisch-karikierende Register, wie in der Verkauften Braut deutlich wurde.

  Programm: Opernausschnitte aus Gluck "Orpheus und Euridike",
Mozart "Titus" und Smetana "Die verkaufte Braut"
  Mitwirkende: Ulrike E. Heyse, Herbert G. Adami
Chor und Orchester der Universität Bamberg
  Leitung: UMD Michael Goldbach
  Quelle: Forchheimer Tagblatt vom 10. Februar 2004
     

 

Der interpretatorische Verdienst gebührte nicht zuletzt dem geradezu ideal besetzten Solistenquartett mit dem einmal mehr überragenden Tenor Andreas Weller als Evangelist, der u.a. mit seiner hinreißend duftig-zart ausgekosteten Arie ·Frohe Hirten·, eilt, ach eilet· glänzte. Ein als Evangelist famos deklamierender Tenor, ein Bach-Sänger von echtem Ausnahmerang!

  Programm: Johann Sebastian Bach,
Weihnachtsoratorium Teile 1-3 und 6
(Evangelist und Arien)
  Mitwirkende: M. Claußen, U. Becker, W. Wand, Kurpfalzphilharmonie, Oratorienchor Bergstrasse
  Leitung: Otfried Miller
  Quelle: Badische Zeitung vom 31. Dezember 2003